In diesem Beitrag erfährst du genau, wie du deine erste WordPress Webseite an den Start bringst.

Wir begleiten dich während des gesamten Prozesses und geben dir weitere nützliche Tipps. Bevor du beginnst, musst du 2 Voraussetzungen erfüllen.

Inhaltsverzeichnis

Voraussetzungen

Domain

Du benötigst eine Domain! Eine Domain kannst du dir auch bei allen größeren Hostern zulegen, wir empfehlen jedoch, das Hosting getrennt von der Domain zu kaufen. Dies erleichtert einen zukünftigen Hoster-Wechsel ungemein. Bei All-Inkl. hatten wir jedoch bisher nie Probleme, wenn es um den Umzug einer Domain zu einem anderen Hoster ging. Bedenke, dass eine Domain allein noch nicht reicht. Erst ein Hoster bzw. Hosting-Anbieter sorgt dafür, dass deine Webseite online verfügbar ist. Eine erste Anlaufstelle für den Kauf von Domains ist beispielsweise United Domains

Hosting

Bei einem Hosting-Anbieter gilt es einiges zu beachten. Es kommt immer auf deine eigenen Bedürfnisse an und was für eine Art von Projekt du realisieren möchtest. Wenn du einen großen Online-Shop planst, ist möglicherweise ein anderes Hosting Paket eines anderen Hosting-Anbieters vorteilhafter als bei einem einfachen One-Pager.

All-Inkl. bietet für alle Bedürfnisse ein Paket mit unterschiedlichem Leistungsumfang. Im kleinsten Paket „All-Inkl Privat“ sind bereits 3 Domains mit 50 GB Speicher (u.A.) für € 4,95 enthalten. Außerdem bekommst du die ersten 3 Monate geschenkt, die Einrichtungsgebühr wird auch nicht fällig und du kannst jederzeit kündigen.

Dieses Paket reicht für den Anfang allemal aus und du kannst dich mit der Thematik besser vertraut machen.

Das Backend von All-Inkl

Zugegeben, das Backend von All-Inkl. hat sich seit mehreren Jahren kaum verändert und wirkt auf so manchen recht altbacken. Dennoch findest du dich nach einer kurzen Zeit schnell zurecht.

Sobald du dich für einen Tarif entschieden hast, kannst du dich mit einem Klick auf den Button „Kundenlogin“ (auf jeder Seite im oberen rechten Bereich) mit deiner Kundennummer und deinem MA-Passwort anmelden.

Solltest du dir auch eine Domain über All-Inkl bestellt haben, findest du diese unter Domainverwaltung >> Domainliste

WordPress installieren

Der Vorteil bei vielen großen Hostern ist, dass du WordPress (und andere Content-Management-Systeme wie TYPO3) nicht selbst auf den Server hochladen musst, sondern dein Hoster diese Arbeit für dich erledigt.

Hier musst du nur ein paar wenige Handgriffe selbst machen.

Bevor wir uns allerdings zur Installation von WordPress begeben, möchten wir erst ein SSL-Zertifikat einbinden. Dies sorgt dafür, dass die Verbindung zwischen deiner Webseite und deinen Webseiten-Besuchern verschlüsselt ist.

SSL-Zertifikat einbinden

Nachdem du dich in deiner Members Area angemeldet hast, geht es nun weiter ins KAS (KundenAdministrationsSystem)

Klicke im KAS (KundenAdministrationsSystem) auf den Reiter „Domain“.

Hier solltest du nun deine bereits registrierten Domains sehen können.

Klicke nun unter Aktion auf „Bearbeiten“

Du solltest nun auf der linken Seite „SSL-Schutz“ sehen.

Hier steht immer so lange deaktiviert, bis du ein SSL-Zertifikat eingebunden hast.

In den meisten Fällen reicht hier ein kostenloses Zertifikat von Let’s Encrypt.

Hier musst du noch den Haftungsausschluss akzeptieren (indem du in der Box ein Häkchen setzt) und auf den Button „jetzt ein Let’s Encrypt Zertifikat beziehen und einbinden“ klicken.

WordPress auf deinem Server installieren

Unter dem Reiter „Software-Installation“ findest du ein Tool, welches WordPress automatisch auf deinen Server lädt.

Wähle die Domain aus, auf welcher du WordPress installieren möchtest. Den Domainpfad kannst du frei lassen, da All-Inkl diesen automatisch setzt.

Als nächstes muss eine Datenbank angelegt werden. Hier kannst du entweder den automatisch erstellten Namen wählen oder dir einen eigenen Namen überlegen (wie meine_datenbank).

Außerdem musst du deine E-Mail angeben.

Zu guter Letzt musst du dich noch einen Benutzernamen und ein Anmeldepasswort überlegen (und an einem sicheren Ort speichern), und die benötigten Häkchen setzen.

Nachdem du alles korrekt eingegeben hast, erhältst du noch eine Übersicht und kannst dir deine Daten an deine angegebene E-Mail Adresse zukommen lassen.

Nachdem du all diese Schritte erledigt hast, kannst du dich auf deiner Webseite anmelden.

Hierzu rufst du deine Domain auf (Beispielsweise https://www.deinewebseite.de/) und hängst wp-admin/ an.

In diesem Fall erreichst du über https://www.deinewebseite.de/wp-admin/

Dort kannst du dich dann mit deinen zuvor vergebenen Daten anmelden.

Falls du Fragen hast oder Hilfe benötigst, hinterlass gerne einen Kommentar

Das Wichtigste in Kürze
Du lernst die Unterschiede zwischen WordPress.com und WordPress.org kennen
Du erfährst mehr über das Unternehmen hinter WordPress
Wir geben dir viele nützliche Infos an die Hand

Was ist WordPress?

WordPress ist ein freies Content-Mangement-System zur Erstellung und Verwaltung von Webseiten, welches von Automattic (dem Unternehmen hinter WordPress) und der WordPress Foundation als Open-Source-Projekt konstant weiterentwickelt.
WordPress basiert ursprünglich auf dem in PHP geschriebenen Weblogsystem b2/cafelog, welches 2001/2002 von Michel Valdrighi entwickelt wurde.

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2003 gab Matthew Mullenweg bekannt, dass er auf Basis dieses Systems eine neue Software entwickeln möchte, die besonders großen Wert auf Bedienung, Flexibilität und Anpassbarkeit legt.

Im Laufe der Jahre hat sich WordPress immer mehr zu einem vollwertigen Content-Management-System entwickelt und bietet heute unzählige Themes und Plugins für jeden erdenklichen Einsatzzweck. Stand März 2022 basierten über 60% aller Webseiten, welche mit einem Content-Management-System erstellt wurden, auf dem CMS WordPress. Dies entspricht einem Marktanteil von etwa 40% entspricht.

Der große Vorteil von WordPress im Vergleich zu anderen Content-Management-Systemen (wie beispielsweise TYPO3) ist, dass du damit auch ohne Programmierkenntnisse eine Webseite erstellen kannst.

WordPress.org

Auf WordPress.org bekommst du nur die „Software“, also das CMS WordPress, welches du herunterladen und auf deinem Webserver einrichten kannst.

Bei https://wordpress.org musst du dich als Nutzer um alles selbst kümmern.

Beispielsweise die Registrierung einer Domain und die Auswahl eines Hosters (welcher deine Webseite online zur Verfügung stellt). Aber auch, was den Kauf und die Implementierung von Plugins und Tools angeht. Auch Themen wie Sicherheit, Datenschutz und Updates liegen allein in deiner Hand.

Vorteile

Nachteile

WordPress.com

https://wordpress.com kann kostenlos genutzt werden. Allerdings muss dir hier im Klaren darüber sein, dass dies nur eine abgespeckte Version ist. Bannerwerbung ist nicht erlaubt. Affiliate-Links sind erlaubt, müssen aber themenbezogen sein. Wenn du ein Hundetrainer bist, aber Affiliate-Links für Kraftstationen einbindest, ist dies eher weniger förderlich.

In dieser kostenfreien Version werden Werbeanzeigen auf deiner Webseite angezeigt und die Monetarisierung ist eingeschränkt. Außerdem enthält deine Webseite immer die Endung „.wordpress.com“. Deine Domain würde dann so aussehen: www.deinedomain.wordpress.com

Als Webseite für dein Unternehmen ist dies natürlich weniger förderlich, aber um dich mit der Thematik WordPress auseinanderzusetzen und dich mit der Software vertraut zu machen, musst du erstmal nichts ausgeben.

Unser Fazit

Auf WordPress.com kannst du WordPress im Vorfeld kostenfrei testen und dich mit dem System vertraut machen. Wenn du es mit deiner Webseite allerdings wirklich ernst meinst, ist WordPress.org die richtige Wahl

Was ist WordPress.com?

WordPress.com unterstützt dich bei der Erstellung deiner Webseite. Hier kannst du zwischen verschiedenen Tarifen mit unterschiedlichen Leistungen wählen. WordPress.com ist darauf ausgelegt, dir so viel wie möglich abzunehmen. Beispielsweise musst du dich um Updates, Sicherheit oder Backups nicht kümmern.

Was ist WordPress.org?

Auf WordPress.org erhältst du die das Content-Management-System, also die Software WordPress zum Download. Diese Dateien kannst du dann auf deinen Webserver übertragen und WordPress so vollkommen nach deinen Wünschen entwerfen und einrichten. Du bist in der Nutzung der Plugins und Tools komplett flexibel. Um Themen wie Sicherheit, Updates und Backups (und mehr) musst du dich allerdings selbst kümmern.

Worin besteht der Unterschied zwischen WordPress.com und WordPress.org?

WordPress.com nimmt dir Aufgaben wie Updates, die Absicherung deiner Webseite und viele weitere Dinge an, allerdings bist du auch deutlich eingeschränkter. Auf WordPress.org erhältst du die Software "WordPress". Dieses kannst du nach dem Download auf deinen Server hochladen und einrichten. Hier bist du im Design und in der Nutzung der Plugins komplett flexibel, musst dich aber auch selbst um Sicherheit, Updates und Backups kümmern.

Das Wichtigste in Kürze
Wir stellen dir eine DSGVO-konforme Alternative zu Calendly und Co. vor
Wir erklären dir, wie du Meetergo richtig einrichtest
Wir stellen dir weitere nützliche Funktionen vor

Was ist Meetergo?

Meetergo ist eine DSGVO-konforme Alternative zu Calendly, SimplyBook.me und Co.
Das Unternehmen meetergo GmbH hat seinen Sitz in Köln und hält sich an die deutsche Gesetzgebung und die Datenschutzgrundverordnung.
Mit diesem Tool bietest du deinen Kunden die Möglichkeit, auf deiner Webseite einen Termin mit dir zu vereinbaren.

Alternativen sind beispielsweise

und noch viele weitere.
Doch all diese Plugins haben eines gemeinsam. Sie sind nicht datenschutzkonform!

Bei dem Tool, welches wir dir heute vorstellen, stimmt einfach alles. Sitz in Deutschland (Köln), keine Übertragung in andere Länder und die Implementierung und Benutzung ist kinderleicht!

Fangen wir also an!

Was ist Meetergo

Meetergo

hat seinen Firmensitz in Köln und hat nicht nur ein Tool entwickelt, um Termine zu buchen.
Außerdem bietet es noch eine 100% DSGVO konforme Alternative zu Meetingplattformen wie Google Meet und Zoom.

Außerdem hast du die Möglichkeit, Meetergo in der Pro Version für 14 Tage kostenfrei zu testen. Hierzu musst du auch keine Kreditkarte oder Sonstiges angeben. Deine E-Mail reicht!

Auf www.meetergo.com/de/preise/ kannst du dir ein noch detaillierteres Bild zu den enthaltenen Funktionen in den einzelnen Preisstufen verschaffen.

Außerdem sparst du bei jährlicher Zahlungsweise bis zu € 80,00.

Nachdem du dich mit deiner E-Mail Adresse registriert hast, erhältst du Zugriff auf deinen Backend Bereich.

Adminbereich

Marke

Hier kannst du folgende Dinge tun:

Implementation

Hier erfährst du genau, wie du das Tool auf deiner Webseite integrierst. Dies erläutern wir dir allerdings noch genau!

Team

Hier kannst du meetergo mit anderen Plattformen verbinden

Einstellungen

Hier kannst du folgende Einstellungen vornehmen:

Adminbereich / Persönlicher Bereich

Dashboard

Hier kannst du dir zusätzlich noch die Chrome erweiterung herunterladen, damit du dir deine geplanten Termine direkt anzeigen lassen kannst, ohne dich jedesmal bei Meetergo anmelden oder deinen Kalender öffnen musst (beispielsweise Outlook)

Kalender

Hier siehst du auch alle geplanten Termine im Überblick (dies kannst du allerdings auch mit der Chrome Erweiterung.

Persönliche Seite

Hier erhältst du deinen Meetergo Link, welchen du beispielsweise an deine Kunden weitergeben kannst. Durch diesen kommen Sie direkt auf eine Meetergo eigene Seite, auf welcher Sie einen Termin mit dir buchen können. Zudem kannst du noch etwas über dich schreiben und deine Social Media Profile hinterlegen.

Verfügbarkeit

Hier kannst du deine Verfügbarkeiten anpassen, also festlegen, an welchen Tagen deine Kunden überhaupt Termine buchen können.
Außerdem kannst du festlegen, wie lange ein Meeting dauern soll und wie weit in der Zukunft die Buchung von Terminen möglich sein soll. Es macht natürlich nicht so viel Sinn, wenn morgen jemand einen Termin für März 2099 bucht und du noch nicht mal weißt, ob du zu dieser Zeit gerade am Strand liegst.

Termine

Hier siehst du die nächsten gebuchten Termine.

Einrichtung von Meetergo

Natürlich solltest du hierzu bereits einen Webspace und eine Domain haben. Im günstigsten Fall hast du auch schon WordPress installiert.
Falls nicht, erhältst du hierzu bald auch noch eine detaillierte Anleitung.

Folgende Dinge brauchst du noch:

Das kostenfreie Plugin „Insert Headers and Footers by WPBeginner

Auch möchten wir dich darauf aufmerksam machen, dass wir den Oxygen Builder auf unseren Seiten verwenden. Die Einrichtung läuft aber grundsätzlich bei allen Tools oder Themes gleich ab.

  1. Beginnen wir damit, dass du im Plugin „Insert Headers and Footers by WPBeginner“ das Script von Meetergo im Header einfügst.
    Dieses findest du bei Meetergo unter deinem Adminbereich. Hier klickst du auf Implementation, wählst deinen Kalender aus und klickst auf „Skript anzeige
  2. Anschließend legst du eine neue Seite an, auf welcher deine Kunden später einen Termin mit dir Buchen können

     

  3. Dort fügst du dann eine neue Section mit einem Code Modul hinzu.
    Bei anderen Themes oder falls du den Guttenberg Editor nutzen solltest, erstellst du natürlich erstmal eine Überschrift (H1) mit einem Titel. In unserem Fall heißt die H1 „Termin“.
  4. Anschließend fügst du im Code Modul den HTML Code von Meetergo hinzu.
    Diesen findest du auch - wie bereits beschrieben - im Adminbereich unter Implementation. Anschließend wählst du deinen Kalender aus und wählst Skript anzeigen aus.
  5. Falls du WP Rocket oder ein ähnliches Cache Plugin nutzt, kann es passieren, dass auf deiner Termin-Seite nichts angezeigt wird.
    Hierzu musst du das Skript bei WP Rocket auf die Whitelist setzen.

Anschließend rufst du die URL deiner Termin-Seite auf und deine Kunden können ab sofort Termine bei dir buchen. Diese erscheinen (falls du Kalender verknüpft hast), direkt in z.B. Outlook.

Außerdem möchten wir dir zusätzlich noch einen Hinweis geben:

Uns ist aufgefallen, dass durch dieses Vorgehen der Implementierung der Kommentarbereich des Oxygen Builders nicht mehr funktioniert.

Hier gibt es aber auch eine Lösung!

Entferne das Script aus dem Header (im WPBeginner Plugin) und binde den Meetergo HTML Code als iframe ein.
Das sieht dann wie folgt aus:

Falls du Fragen hast oder es nicht wie gewünscht funktioniert, kannst du dich natürlich immer gerne an uns wenden.

Anschließend funktioniert dann auch der Kommentarbereich wie gewohnt.

Unser Fazit

Du fragst dich, ob es ein DSGVO-konformes Meeting Tool für WordPress gibt? JA, das gibt es! Es heißt Meetergo! Wir haben wirklich lange nach einem solchen Tool gesucht, bei dem die Daten unserer Kunden in Deutschland bleiben. Zwar liegen die Preise hier etwas höher, als beispielsweise vom Mitbewerber Calendly, doch das sollte es dir als Webdesigner oder Webentwickler auf jeden Fall wert sein, wenn du im Kundenauftrag Webseiten erstellst und nach einem großartigen Tool mit Sitz in Deutschland und 100%iger Datenschutzkonformität suchst.

Was ist Meetergo?

Mit Meetergo kannst du deinen Kunden die Möglichkeit geben, einen Termin bei dir zu buchen.

Wie viel kostet Meetergo?

Meetergo ist in der Grundversion kostenlos. Die Premium-Version kostet € 16,66 und die Pro-Version € 25,00 im Monat (bei jährlicher Zahlungsweise).

Ist Meetergo wirklich DSGVO-konform?

Meetergo hat seinen Firmensitz in Köln, gibt keine Daten an Drittanbieter und die Integration in deine Webseite ist auch DSGVO-konform möglich.

Wichtiges auf einen Blick

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